Porträt Laura Rieping

Nominiert: Laura Rieping vom UFC Münster. Foto: Piccin

Laura Rieping kann mit dem Ball am Fuß umgehen. Dies hat sie nicht nur beim Fußball-Regionalligisten Warendorfer SU bewiesen, auch bei den Futsalerinnen des UFC Münster zählt die 22-jährige Lehramtsstudentin (Geschichte und Sport) zu den Leistungsträgerinnen.  Bei der Verteidigung der Regionalliga-Meisterschaft erzielte die Defensivspielerin acht Tore und legte sieben Treffer auf. Aber auch in der Hand hat sie viel Gefühl, ist sie doch Nationalspielerin im Ultimate Frisbee. Und in diesen Sport würde Rieping auch einen Teil ihrer möglichen Siegprämie investieren.

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Wie haben Sie von Ihrer Nominierung erfahren und kennen Sie die bisherigen Sieger?

Rieping: Das war kurios. Ich war auf einem internationalen Frisbee-Turnier in Brügge, da bekam ich die Nachricht von Freunden. Ich war tierisch überrascht und habe mich super gefreut. Die Wahl kannte ich schon, ich war im Vorjahr dabei. Damals hatte mich Stefanie Heidfeld mitgenommen.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Tor?

Rieping: Ich spiele Fußball, seitdem ich sechs Jahre alt bin. Damals habe ich noch weiter vorne gespielt, da dürfte ich schon einmal getroffen haben. Aber an das erste Tor habe ich jetzt keine Erinnerung mehr.

Was war der Höhe- und was der Tiefpunkt in Ihrer Karriere bislang?

Rieping: Der Höhepunkt war sicher der zweite Platz bei der Studenten-EM 2016 in Zagreb. Nach dem Finale waren wir zwar zunächst enttäuscht. Aber dann haben wir gemerkt, dass wir ein geiles Turnier gespielt haben. Mein Tiefpunkt war vor zwei Jahren der Ermüdungsbruch im Fuß, den ich verschleppt hatte. Da habe ich nicht auf meinen Körper gehört.

Welche Partie würden Sie als das Spiel Ihres Lebens bezeichnen?

Rieping: Das war in Zagreb, als Mannschaft. Wir haben die Uni Krakau, die viele Nationalspielerinnen dabei hatten, im Halbfinale geschlagen. Und ich habe dabei ein Tor vorgelegt.

Was würden Sie mit Ihrer Siegprämie machen?

Rieping: Ein, zwei Kisten werde ich wohl für das Team springen lassen müssen. Den Rest aber würde ich zur Seite legen, um die WM im Ultimate Frisbee in Perth bezahlen zu können. Denn einen Großteil der Kosten müssen wir selber tragen.

Welche Schlagzeile möchten Sie am 23. Juni in der MZ lesen?

Rieping: Laura Rieping macht Werbung für den Futsal.

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