Porträt Endrit Sojeva

Nominiert: Endrit Sojeva von Westfalia Kinderhaus (l.). Foto: Heimspiel

Endrit Sojeva hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Als Asylsuchender kam er im vergangenen Jahr nach Münster. Auf der Suche nach einem Fußballclub wurde er bei Westfalia Kinderhaus fündig. Dort gehörte er sofort zu den Leistungsträgern. Ob als Stürmer, im Mittelfeld oder in der Viererkette – Trainer Frank Busch konnte immer auf den Allrounder zählen.

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Wie haben Sie von Ihrer Nominierung erfahren und kennen Sie die bisherigen Sieger?

Sojeva: Die Sieger kenne ich leider nicht, aber ich habe über die Website von Heimspiel von meiner Nominierung erfahren.

Wann haben Sie angefangen mit Fußball?

Sojeva: Im Juni 2001 in meiner Heimat bei KF Ferizaj…

Was war der Höhe- und was der Tiefpunkt in Ihrer Karriere bislang?

Sojeva: Als ich für die U-21-Nationalmannschaft des Kosovo nominiert wurde, war ich erst 17. Das war ein Highlight. Ein negativer Moment war, dass ich, nachdem ich zu Hause in der ersten Liga gespielt hatte, hier nur die Chance auf Bezirksliga bekommen habe. Viele Vereine haben mir nicht die Chance gegeben, mich zu zeigen, weil ich als Asylsuchender nur einen begrenzten Aufenthaltsstatus hatte. Ich bin sicher, dass ich viel mehr hätte erreichen können.

Welche Partie würden Sie als das Spiel Ihres Lebens bezeichnen?

Sojeva: Das Endspiel um den kosovarischen Cup mit Ferizaj gegen den FC Pristina.

Was würden Sie mit Ihrer Siegprämie machen?

Sojeva: Ich würde mir neue Fußballschuhe kaufen.

Welche Schlagzeile möchten Sie am 23. Juni in der MZ lesen?

Sojeva: Endrit Sojeva – der beste Spieler aus Münster.

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