Porträt Dennis Hamsen

Nominiert: Nullachts Dennis Hamsen (r.) Foto: Heimspiel

Als D-Junior wechselte Dennis Hamsen von Grün-Weiß Amelsbüren zum SC Münster 08. Eine Entscheidung, die der heute 22 Jahre alte Landesliga-Kicker nicht bereut. Längst ist er am Kanal heimisch geworden und gehört zu den Stützen im Team von Trainer Mirsad Celebic. Nicht nur wegen der bislang 17 Treffer, die der angehende Kaufmann im Gesundheitswesen  am UKM in dieser Saison bereits erzielt hat.

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Wie haben Sie von Ihrer Nominierung erfahren und kennen Sie die bisherigen Sieger?

Dennis Hamsen: Am vergangenen Samstag bin ich morgens aufgewacht und hatte schon viele Nachrichten von Freunden und Familie auf dem Handy. Dann habe ich direkt die Zeitung aufgeschlagen. Gegen Enno Stemmerich und Pascal Wenker habe ich schon gespielt. Und Tini Dircks hat früher in der Jugend, als sie noch bei Nullacht war, ab und zu bei den Jungs mittrainiert. Sie kenne ich daher ganz gut.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Tor?

Dennis Hamsen: Das habe ich wohl für Amelsbüren geschossen. Aber ich erinnere mich noch gut an den Treffer in der D-Jugend gegen Nullacht, als mein Wechsel dorthin schon feststand.

Was war der Höhe- und was der Tiefpunkt in Ihrer Karriere bislang?

Dennis Hamsen: Einen Tiefpunkt habe ich noch nicht erlebt, abgestiegen bin ich zum Glück auch noch nie. Ein Höhepunkt ist für mich, dass ich bei Nullacht  fast die komplette Jugend bis in die erste Mannschaft durchlaufen habe. Das ist etwas Besonderes.

Welche Partie würden Sie als das Spiel Ihres Lebens bezeichnen?

Dennis Hamsen: Das war in der A-Jugend das Spiel im Westfalenpokal gegen Borussia Dortmund vor 900 Zuschauern. Wir haben zwar in letzter Minute mit 1:2 nach Verlängerung verloren, ich traf zum 1:1. Aber es war das geilste Spiel, das ich bislang erlebt habe.

Was würden Sie mit Ihrer Siegprämie machen?

Dennis Hamsen: Einen Großteil würde an die Mannschaft gehen. Eine Stimme für mich ist auch eine für das ganze Team. Und ich würde einen Teil an die Kinderstation des UKM spenden. Die Schicksale berühren mich sehr.
Welche Schlagzeile möchten Sie am 23. Juni in der MZ lesen?
Dennis Hamsen: Münsters Fußballer des Jahres 2017 heißt Dennis Hamsen.

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