Pascal Wenker ist Münsters Fußballer des Jahres

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Nachts um 2 Uhr im Club 4400 -Pascal Wenker gibt Gas!

Nachts um 2 Uhr im Club 4400 -Pascal Wenker gibt Gas!

Pascal Wenker vom TSV Handorf ist Münsters zweiter Fußballer des Jahres und damit Nachfolger von Enno Stemmerich (BW Aasee).  Die von der Münsterschen Zeitung, 11Flemmer und dem Agrarhandelsunternehmen Agravis Raiffeisen AG als Hauptsponsor initiierte Wahl brachte samt der Vorabstimmung über 17 000 Votes. Die weiteren Partner waren die Agentur Interface Medien, Münster4Life, Studenta und Karstadt Sports, das unter den Teilnehmern noch drei Warengutscheine verloste. In der Endauswahl kam der Sieger einen Anteil von 25,4 Prozent und verwies damit Manuel Beyer (BSV Roxel/19,7 Prozent) und Maren Krieter (BW Aasee/14,2 Prozent) auf die weiteren Treppchenplätze. Für sie gab es auch noch satte 750 und 500 Euro. Den lautesten Jubel verursachte aber Wenker, der 14-fache Saison-Torschütze mit brasilianischen Wurzeln, der als Spielmacher oder Mittelstürmer glänzt und auch in der Halle Qualität nachweist.

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Alexander Heflik gratuliert Pascal Wenker. Roland Greife (AGRAVIS) überreicht den Scheck über 1.000€!

 

Gestern Abend kamen die Nominierten mit Mannschaftskollegen und Freunden in die Gaststätte „Früh bis spät“, wo im großen Rahmen die Ehrung stattfand. Die weiteren Anwärter waren Nils Heubrock (1. FC Gievenbeck), Luisa Schuster (Borussia Münster), Natalie Schwarz (TuS Hiltrup), Yannick Albrecht (SC Münster 08), Nick Rensing (Westfalia Kinderhaus), Christoph Rüschenpöhler), Daniel Mladenovic (Preußen Münster II) und Christopher Nas (VfL Wolbeck). Stephan Roth, Gründer von „11Flemmer“ und Ideengeber der Aktion, sagte: „Es war Wahnsinn, wie sich die Vereine und Kollegen für die Nominierten ins Zeug gelegt haben.“ Er übergab den Pokal an Krieter, die es als erste Dame aufs Podest schaffte. MZ-Verlagsleiter Marc Zahlmann überreichte den Pott an Dauerbrenner und Mittelfeldchef Beye, Wenker nahm den Preis letztlich von Roland Greife aus der Agravis-Unternehmenskommunikation entgegen.

MZ-Torjäger

Albrecht ging zwar bei der Wahl leer aus, durfte sich aber über den Gewinn der MZ-Torjägerkanone freuen, die er mit 34 Toren und Punkten vor seinem Bezirksliga-Kontrahenten Dominic Tomasso (Kinderhaus/26) holte. Dritter wurde hier der Hiltruper Westfalenliga-Knipser Michael Fromme (17 Treffer/23,8 Zähler). Für den besten Goalgetter, der auf Mannschaftsfahrt weilt, nahm sein Aufstiegscoach Thomas Höppner die 200 Euro und 50 Liter Bier an. Für Platz zwei gab es noch 100, für den dritten Rang immerhin 50 Euro.

Geldregen überall

Am wenigsten hatte damit wohl die Damen-Mannschaft von Concordia Albachten als Gewinner des Fairplaypreises, den Agravis ausgelobt hatte, gerechnet. Die vergangenen drei Spielzeiten beendete das junge und personell regelmäßig gebeutelte Team zwar immer als Kreisliga-Schlusslicht mit nur 21 Punkten aus 90 Partien (51:461 Tore), doch stets stellte sich die Truppe mit viel Sportsgeist dem Wettkampf, trat notfalls auch zu siebt an und sagte nur in Ausnahmefällen ganz selten eine Begegnung ab. Norbert Krevert, Vorstandsmitglied und Frauenfußball-Beauftragter im Kreis Münster, hatte die Concordia-Mädels vorgeschlagen. „Die Mannschaft überzeugt seit ihrer Gründung nicht nur durch viel Spaß auf dem Platz, sondern stellt das Fairplay immer in den Vordergrund“, sagte er. „Das sympathische Team ist ein Paradebeispiel für unseren Sport, die Auszeichnung kann auch andere Frauen-Teams ermutigen, sich niemals aufzugeben.“ Der MZ-Verlagsleiter Marc Zahlmann zog ein zufriedenes Fazit:

Die Beteiligung war hervorragend, die ganze Aktion ein großer Erfolg – auch die Siegerehrung.

Das Programm konnte sich in der Tat sehen lassen. Einspielsequenzen der Kandidaten und die Bewerbervideos lockerten die Atmosphäre ebenso auf wie eine Talkrunde, in der MZ-Sportredakteur Alexander Heflik den früheren Edeltechniker Lars Anfang, Preußen-Spieler Simon Scherder und den zuletzt so erfolgreichen Höppner begrüßte und ausquetschte. Den krönenden Abschluss lieferte Klaus Hermann, der Kabarettist, einstige Stefan-Raab-Bezwinger und Intimkenner der heimischen Flemmer-Szene. Seine Comedy-Darbietung kam beim zuvor mit Currywurst, Pommes und Freibier bestens versorgten Publikum super an. Den Abend ließen Sieger und Gäste dann gemeinsam bei der After-Show-Party im Club 4400 ausklingen.

Zum zweiten Mal hintereinander gewann mit Wenker ein Kicker aus der Kreisliga A. Dieses Resultat dokumentiert den Geist der Wahl: Chancen hat jeder, es muss nicht immer der höchstklassigste Spieler oben stehen. Wer einen elementaren Wert für sein Team hat und vor allem sein Umfeld zu mobilisieren weiß, besitzt gute Karten.

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