Fairplay-Preis: „Klasse Aktion“ von Nullacht

Lohn für eine tolle Aktion: Bernd Homann, Prokurist vom Hauptsponsor Agravis Raiffeisen AG, übergibt den Scheck an die Fairplay-Preis-Sieger Niklas Lange (l.) und Julian Wiedenhöft (M.), die die Ehrung stellvertretend für den SC Münster 08 annahmen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Münster 08 hat den Fairplay-Preis, der im Rahmen der Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres vergeben wurde, gewonnen. Für eine Aktion, mit der der Verein von Kanal einmal mehr sein Gespür für soziales Engagement auch abseits des Fußballplatzes bewiesen hat. „Tue Gutes und rede darüber.“

Dieses geflügelte Wort nahm sich der SC Münster 08 zu Herzen. Nicht um sich in ein glänzendes Licht zu stellen, sondern schlicht und einfach um zu helfen. Am letzten Junioren-Spieltag der abgelaufenen Saison veranstaltete der Club vom Kanal um die Organisatoren Jens Dietrich, Julian Wiedenhöft, Max Kappelhoff oder Niklas Lange eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Jeder Interessierte im Alter von 17 bis 55 Jahre konnte sich dort nach dem Motto „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.“ in der DKMS registrieren lassen.

„Die Aktion ist sehr gut gelaufen. Es gab 70 Typisierungen und dazu sind über 3000 Euro für die DKMS gespendet worden“, berichtete Lange. Und am Mittwochabend sind nun noch einmal 500 Euro dazugekommen. Die hatte die Agravis Raiffeisen AG als Prämie für den Fairplay-Preis ausgelobt, der im Rahmen der Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres vergeben wird.

„Fairplay gehört zu jeder Sportart dazu, auch zum Fußball. Die Aktion von Nullacht war große Klasse und ein Zeichen, dass sich Fairplay lohnt. Auf und neben dem Platz“, erklärte Bernd Homann, Prokurist bei der Agravis Raiffeisen AG. Mit gutem Beispiel voran ging übrigens kürzlich auch Max Schulze Niehues. Der Torwart des Drittligisten SC Preußen Münster ließ sich vor einem Jahr testen und kam später als passender Spender in Frage. Vor einem Monat dann gab der 27-Jährige in der Kölner Media-Park-Klinik eine Knochenmarkspende ab – und dient damit als Vorbild.

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